Gerichtstermin am 13.5.2014 / Stellungnahme des Amtsgerichts Wilhelmshaven

1. Beziehung der Kinder zu den Eltern

2. Verlauf der Besuchskontakte

3. Fazit

Zu 1: Beziehung der Kinder zu den Eltern

Kindesvater:

Herr Möbius wird von beiden Kindern stark idealisiert. Zudem überhäuft er Dave und Pia bei den Besuchskontakten mit materiellen Geschenken.

Dave sprichst ehr wenig über seinen Vater. Oftmals nur auf Nachfrage. Er berichtet dann ausschließlich von schönen Erlebnissen aus der Vergangenheit wie zum Beispiel Urlaube oder Ausflüge.

Pia sprach des Öfteren ihren Vater an. Sie fragt dann meist nach, wann sie ihn besuchen könne. In Form von Bildern skizzierte sie die Familiensituation (Vater, Oma, Dave und Pia). In Konfliktsituationen mit Betreuern sprach Pia oft ihren Vater an, jedoch im Zusammenhang mit hoher Gewaltanwendung. Sprich „dann kommt er und tötet/schlägt dich“.

Beide haben noch kein Verständnis dafür entwickelt, warum sie nicht mehr bei ihrem Vater leben.

Kindesmutter:

Dave und Pia haben oftmals nur negativ über ihre Mutter berichtet. Sie erzählten zum Beispiel, dass sie geschlagen wurden. Es wurde meistens nur über eine bestimmte Situation gesprochen, in der Frau Buss die beiden laut Dave und Pia in den Keller gesperrt haben soll.

Zu 2: Verlauf der Besuchskontakte

Besuchskontakt im Funpark, Wiesmoor 16.11.2013

Pia und Dave freuten sich über das Treffen mit ihrem Vater. Sofort wurden Beide mit Geschenken bzw. Süßigkeiten überhäuft. Jedoch kamen keine Fragen von Herrn Möbius bezüglich Pias und Daves Entwicklung in der Wohngruppe auf. Herrn Möbius fiel es schwer meinen Berichten über Pia und Dave zu folgen.

Pia suchte ab und an Körperkontakt zu ihrem Vater. Sie sorgte sich sehr um ihren Vater, da Herr Möbius des Öfteren sein Asthma Spray herausholte, um evtl. die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wirklich bewusst schien es ihm nicht, was das in Pia und Dave auslöst, beruhigte sie dahingehend auch nicht. Ein gemeinsames Spielen im Funpark war demzufolge nicht lange möglich. Des Öfteren versuchte Herr Möbius eine Ecke zu finden, um Dave und Pia etwas ins Ohr zu flüstern. Pia fiel der Abschied von ihrem Vater schwer. Wir konnten sie jedoch in der Wohngruppe gut wieder auffangen.

Dave wirkte bei dem Treffen eher emotionslos. Er sucht wenig körperlichen Kontakt zu seinem Vater. Auch spielte er oft im Funpark für sich oder setzte sich neben seinen Vater. Im Gegensatz zu Pia war er bei der Rückfahrt / Verabschiedung sehr ruhig, in sich gekehrt und zeigte keinerlei Emotionen. Er verhielt sich auch die Tage danach stets freundlich und gut gelaunt. Jedoch wirkt er oft sehr zappelig, aufgewühlt, spricht nicht gern über seine Gefühle bzw. fällt es ihm noch schwer diese zu deuten.

Hilfeplangespräch, Friedeburg 23.1.2014

Am 23.01.2 014 fand Hilfeplangespräch statt, zu dem auch Frau Buss (Kdm)

Geladen war. Wir haben Dave und Pia eigenständig entscheiden lassen, ob sie ihre Mutter sehen möchten oder nicht. Es wurde mit beiden über das HPG und ein Zusammentreffen mit ihrer Mutter gesprochen. Dave konnte sich relativ klar und frühzeitig dazu entscheiden, dass er seine Mutter auf keinen Fall sehen möchte. Pia hat sich bis zum Treffen noch nicht entscheiden können. Am Abend vor dem HPG gab es dann eine Konfliktsituation zwischen Pia und der Mitarbeiterin Frau Hasberg (siehe beiliegenden Bericht). Als Frau Buss dann aber da war, hat sie nicht lange gezögert und hat sich auf das Treffen eingelassen. Der Umgang wirkte herzlich. Beide haben sich in den Arm genommen, es wurden Fotos angeguckt und Spiele gespielt.

Besuchskontakt im Funpark, Wiesmoor Februar 2014

Pia und Dave freuten sich wieder sehr über das Treffen mit ihrem Vater. Vor Ort hatte Herr Möbius wieder viele Geschenke für Beide dabei. Sie bekamen z. B. einen Fotoapparat, ein ferngesteuertes Auto und viele Süßigkeiten. Herr Möbius ging in kurzen Abständen mit den beiden spielen. Er kam zwischendurch immer wieder an den Tisch, an dem Frau Grimm und ich saßen oder führte Telefonate. Pia hat ihm dann von dem Vorfall am 22.1.14 berichtet. Daraufhin fuhr Herr Möbius mich an. Er fragte, warum seiner Tochter mit der Polizei gedroht wird. lch habe versucht ihm den Vorfall zu erklären. Dies war aber auf Grund der Gemütslage von Herrn Möbius nur teilweise möglich. Schließlich habe ich ihn darum gebeten, die Zeit nun mit seinen Kindern zu verbringen. Dieser Bitte kam er dann auch mit den oben beschriebenen Unterbrechungen nach.

Pia suchte diesmal viel Körperkontakt zu ihrem Vater. Sie setzte sich immer direkt neben ihn und wich ihm kaum von der Seite. Beim Abschied war sie sehr traurig.

Dave suchte so gut wie keinen Körperkontakt zu seinem Vater. Er wirkte aber so als wolle er mehr Nähe, war aber nicht in der Lage diese einzufordern. Herr Möbius hat dies aber nicht mitbekommen. Auch beim Abschied war Dave reservierter als Pia.

Seine Traurigkeit war allerdings deutlich spürbar.

Zu 3: Fazit

Pias nachhaltige Reaktionen auf die Besuchskontakte fielen vermehrt durch emotionale Instabilität auf, welche sich durch aggressives Verhalten, plötzliche Wutausbrüche, Regelverstöße innerhalb der Wohngruppe (spätes Zubettgehen, Schlagen / Treten / Bedrohen der Betreuerinnen bemerkbar machten. An dem Tag nach dem Treffen mit ihrem Vater wirkte Pia sehr aufgewühlt und mitgenommen. Sie wollte die Wohngruppe verlassen, zu einer Freundin nach Wilhelmshaven gehen, weinte und drohte Gewalt anzuwenden. Hinzu kam, dass Pia wochenlang in ihren Bettkasten urinierte darin befanden sich abgeschnittene Haare von Puppen sowie t

ihre eigenen Stofftiere und ähnliches. Bis zum Auszug aus unserer Wohngruppe zeigte Pia ambivalentes Verhalten hinsichtlich ihres emotionalen Verhaltens. Pia testete täglich Grenzen aus, inwieweit sie in Konfliktsituationen mit den Betreuern/innen gehen kann. Auch die eigene Körperhygiene fiel ihr schwer, sie verweigerte oft zu duschen. Oftmals war Pia in Gesprächen schwer zu erreichen. Pia nahm seit Dezember 2013 in akuten Situationen Termine bei Frau Schönberger, einer Kinder- und Jugendpsychotherapeutin war.

Daves Reaktionen auf die Besuchskontakte waren eher reserviert. Er sprach so gut wie gar nicht über seinen Vater und zeigte auch keine Emotionen. Es ist auch keine relevante Veränderung in seinem Verhalten wahrzunehmen. Zwar hat auch er seine Phasen, in denen er Grenzen austestet aber diese sind nicht explizit vor oder nach einem Treffen mit seinem Vater bzw. mit der Mutter aufgetreten.

Friedeburg,

 

 

DEMO in Hannover

Wir lassen am 04.06.2014 in Hannover die Luft brennen!! Gegen die verheerende Familienpolitik, des Unrechtsystems der 619 Jugendämter und Justiz in Deutschland. Wir fordern Rechtstaatlichkeit … Abschaffung der Jugendämter Die Bürgerrechtsbewegung FRKMVG informiert Sie: Endspurt, wir gehen in die Zielgerade. Kommen Sie zahlreich zur DEMO-NORD am 04,06,2014 in Hannover. Bringen Sie Plakate mit! Bitte unterstützen Sie uns! Kontakt unter: demo-nord@gmx.net

Mahnwachen in Ostfriedland

 Zur Zeit finden in vielen Städten Mahnwachen vor Jugendämtern statt, damit die Öffentlichkeit die Menschenrechtsverletzungen, die durch die Jugendämter geschehen, wahrnimmt. Die Presse verschweigt das Thema. Für den Bereich Ostfriesland, Aurich und Leer organisiert Matthias die Mahwachen: Sie finden jeden Montag von 8 bis 18 Uhr statt. Meldet euch bei Interesse bei Matthias: tel 015733236968 oder email moebius86@gmx.net

ACHTUNG ACHTUNG WICHTIGER AUFRUF AN ALLE! BITTE LESEN TEILEN! AN ALLE BÜRGER DANKE!

Die Bürgerrechtsbewegung FRKMVG informiert Sie:

Bittet um Ihre Hilfe. Ihre Hilfe für die geschundenen Kinder und Familien

Kontakt: demo-nord@gmx.net

Folgendes Schreiben hat uns erreicht: habe Informationen für dich aus dem Europäischen Petitionsausschuss Brüssel. XX hatte mit mir am letzten Freitag telefoniert und berichtete mir, dass der Europäische Petitions-Ausschuss das Verfahren wegen Menschenrechtsverletzung der Deutschen Jugendämter erst mal auf die Seite gestellt hat, da die Pedanten jetzt beweisen müssen, dass die bekannten Fälle keine Einzelfälle mehr sind. Der Petitionsrat hat die Anforderung gestellt, dass bei den 40.000 Fällen diese Fälle sich schriftlich melden müssen mit Beweismitteln mit Zeugenaussagen, Juristischem Schriftverkehr etc. wo man ersichtlich erkennen kann, dass der Sozialpädagoge Herr XY sich Menschenrecht verletzend verhalten hat. Dazu muss ein Leitfaden genutzt werden von den Anklägern, wonach die Menschenrechte sich Vorschriftlich stützt! Die Zuschriften der betroffenen Familien sollen bis kurz vor den Europawahlen verschickt worden sein!!!!! Daher haben wir kaum Zeit und müssen uns so richtig ins Zeug legen. XX und ich treffen uns am kommenden Freitag und formulieren einen Text wie wir einen Flyer gestalten können auf schwarz weiß je DIN A 6 Format. Bitte schaue um dich herum wer in Nord Deutschland bereit willig wäre die Flyer mit in den Briefkästen zu verteilen! X und ich werden sogar in der Stuttgarter Zeitung und Süddeutsche Zeitung eine Annonce stellen und die AZK werden wir auch mit ins Boot nehmen, da sie bis zu 3 Tausend Verteiler haben. Die Zeit drängt und auf die Medien kann man sich nicht verlassen. Liebe Grüße, Kontakt: demo-nord@gmx.net